Andreas Rempfer

Andreas Rempfer mit Pokal

Vom Kart in den Rennwagen

15. Mai 2010

Andreas Rempfer im Renault

Andreas Rempfer hat am Himmelfahrtswochenende sein erstes Rennen im Auto bestritten. Zum zweiten Mal fand das Renault Race Festival im Rahmenprogramm zum legendären 24 Stunden Rennen am Nürburgring statt. Über 100 Nennungen von Rennwagen der Marke Renault aus 50 Jahren Motorsportgeschichte lagen vor. Vor über 200.000 Zuschauer fuhren die Piloten am Samstagmorgen auf dem Grand Prix Kurs und der Nordschleife eine Stunde lang ihr Rennen.

Nur das Wetter spielte nicht so ganz mit, Temperaturen unter 10 ° C, Nebel und Regen trübten das Spektakel, doch muss hier in der Eifel mit solchen Wetterkapriolen immer gerechnet werden. Schon die Trainings am Donnerstag und Freitag wurden unter den schwierigen Wetterbedingungen gefahren und mancher Fahrer lernte seine Grenzen kennen.

Am Samstagmorgen herrschte auf der Grand Prix Strecke dichter Nebel mit Sichtweiten teilweise unter 50 Meter, weiter hinten auf der Nordschleife regnete es und an manchen Streckenabschnitten gab es sogar abtrocknende Bereiche. Trotzdem gingen die über hundert Fahrzeuge auf die Piste.

Andreas macht sich bereit

Der 19-jährige Nehrener nach dem Rennen: "Da ich vorher erst einige Runden mit dem Privat PKW bei trockenem Wetter als Vorbereitung auf die Nordschleife gefahren bin, haben mich die ersten Runden im Rennauto bei Regen und Nebel schon beeindruckt. Die Strecke ist gigantisch, so etwas habe ich noch nie erlebt. Die kurzen Auslaufzonen und die Bodenwellen. Das ist nicht einfach nur im Kreis fahren, das ist richtig harte Arbeit. Vor allem bei diesen Wetterverhältnissen ist die Strecke sehr schwierig, aber es war eine reizvolle Herausforderung."

Nachdem vorherrschenden Wetter waren die Ziele für den Ritt durch die "grüne Hölle", wie die Nordschleife am Nürburgring auch genannt wird abgesteckt – Ankommen hieß das erklärte Ziel! Denn jeder der das schafft, kann sich zu den Gewinnern zählen, die die "grüne Hölle" bezwungen haben.

Andreas vor dem Rennen

"Es war sehr wichtig das Rennen durchzufahren um viel Erfahrung zu sammeln, das hast du gut gemeistert." sagte Teamchef Andreas Pfister nach dem Rennen zu Rempfer.

Auch wenn nur eine Platzierung in der zweiten Hälfte des Feldes möglich war, für die Verhältnisse und das erste Rennen von Andreas Rempfer ein gutes Ergebnis, zumal ein direkter Vergleich der einzelnen Fahrzeuge durch ihren verschiedenen Aufbau bzw. der unterschiedlichen Motorisierung hier nur bedingt möglich war.

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